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Aktuelle Meldungen

13.03.2018 // Mitgliedermagazin KOMPASS: Die neue Ausgabe ist da!

13.03.2018

Mitgliedermagazin KOMPASS: Die neue Ausgabe ist da!

In dieser Ausgabe werfen wir einen Blick auf Dithmarscher und Nordfriesen in einem vergnüglichen Streitgespräch. Außerdem haben wir eine Fülle spannender und nützlicher Themen aus der Bank und von der Westküste.

Mitglieder erhalten wir gewohnt ein Exemplar per Post. Außerdem kann der KOMPASS als E-Paper online abgerufen werden.

KOMPASS 1/2018 online lesen

13.11.2017 // „Unser Ziel ist eine Genossenschaftsbank, die sich für die Westküste als unsere Heimatregion stark macht.“

13.11.2017

„Unser Ziel ist eine Genossenschaftsbank, die sich für die Westküste als unsere Heimatregion stark macht.“

Mit gebündelten Kräften stellt sich die neue VR Bank Westküste als starker und leistungsfähiger Partner für ihre Kunden und Mitglieder im südlichen Nordfriesland und nordöstlichen Dithmarschen auf. Dahinter steht noch mehr: Ziele und Ideen für unsere Region, wie der Aufsichtsratsvorsitzende, Henning Göttsch, und seine Stellvertreterin, Kayen Witthohn, im Gespräch erläutern.

Frau Witthohn, Herr Göttsch: Was treibt Sie an, warum machen Sie sich für die Idee der VR Bank Westküste stark?

Henning Göttsch: Uns begeistert zum einen das Prinzip der Genossenschaft: eine Bank, die nicht Aktionären oder Investoren gehört, sondern den Mitgliedern, die damit auch den Kurs der Bank bestimmen. Zum anderen ist die Westküste unsere Heimat­region, der wir uns tief verbunden fühlen. Beides zusammen zu bringen und die Interessen und Zukunfts­chancen unserer Westküstenregion und unserer Mitglieder an oberste Stelle zu rücken: Dafür werben wir aus voller Überzeugung.

Seit Oktober 2017 ist die neue VR Bank Westküste nun in der Region präsent. Welche Zwischenbilanz ziehen Sie?

Kayen Witthohn: Wir erhalten Unter­stützung und positiven Zuspruch aus vielen Richtungen – von Kunden und Partnern, aus Politik, Vereinen und aus Verbänden. Nahezu ein­stimmig sprachen sich die Vertreter der Mitglieder der Husumer Volksbank und der Raiffeisenbank Heide ­für die neue VR Bank Westküste aus. Das gibt uns starken Rückenwind. Unser Dank gilt besonders auch den Mitarbeitern, den Mitgliedern und Gremien der Bank. Sie alle setzen sich engagiert für die Sache ein und haben damit den Zusammenschluss beider Banken hier an der West­küste als ersten Schritt ermöglicht. Die regionale Identität ist dabei eine natürliche Ressource, die den Zusammenschluss beflügelt.

Was kann die gestärkte Bank für die Menschen und die Unternehmen in unserer Region bewegen?

Kayen Witthohn: Entlang der Westküste verbindet uns Vieles. Aus einer starken Position heraus wird es auch zukünftig gelingen, der verlässliche und leistungsfähige Partner unserer Region zu sein. In vielen Bereichen wird ein größeres und besseres Angebot stehen, das sich eng an den Bedürfnissen unserer Mitglieder, Kunden und der Wirtschaftsstruktur hier vor Ort ausrichtet – geprägt von Landwirt­schaft, Tourismus, Erneuerbaren Energien und gewerblichem Mittel­stand. So werden die Fachkompe­tenzen und die Spezialisierung der Mitarbeiter weiter ausgebaut. Auch die Finanzierung von Projekten und Unternehmen in unserer Region wird zukünftig in größerem Umfang eigenständig möglich sein. Für die Mitarbeiter werden wir ein noch attraktiverer Arbeitgeber sein.

Ihre Wünsche für den weiteren Weg?

Henning Göttsch: Wir freuen uns über jede Unterstützung der Idee einer starken Genossenschaftsbank für die Westküste – natürlich auch gerne als Mitglied und Kunde. Kräfte bündeln, Nähe erhalten und gemeinsam wachsen: Im Hinblick auf eine mögliche Zusammenarbeit werden wir auch zukünftig gegen ­über allen anderen Genossenschafts­banken an der Westküste von der dänischen Grenze bis zur Elbe gesprächsbereit bleiben. Die Türen bleiben dafür offen.

13.10.2017 // KOMPASS – Sonderausgabe des Mitgliedermagazins erschienen

13.10.2017

KOMPASS – Sonderausgabe des Mitgliedermagazins erschienen

Erstmals erhalten alle Mitglieder der neuen VR Bank Westküste unser Mitgliedermagazin KOMPASS. In der nun erschienenen Ausgabe informieren wir ausführlich zum Zusammenschluss zur neuen VR Bank Westküste und geben Antworten auf wichtige Fragen. Mitglieder erhalten ein Exemplar per Post. Außerdem kann der KOMPASS als E-Paper online abgerufen werden.

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02.10.2017 // Eintragung in das Genossenschaftsregister

02.10.2017

Eintragung in das Genossenschaftsregister

Mit der Eintragung in das Genossenschaftregister tragen wir unseren neuen Namen. Ab 02. Oktober 2017 firmieren die Husumer Volksbank eG und die Raiffeisenbank eG Heide gemeinsam als VR Bank Westküste eG. 

28.06.2017 // Weg frei für die VR Bank Westküste. Vertreterversammlungen stimmten mit großer Mehrheit für den Zusammenschluss

28.06.2017

Weg frei für die VR Bank Westküste. Vertreterversammlungen stimmten mit großer Mehrheit für den Zusammenschluss

Die Vertreterversammlung der Raiffeisenbank eG, Heide fand am 26.06.2017 statt. Die Vertreterinnen und Vertreter stimmten hier mit 100 % für die Fusion. 98,7 % der Vertreterinnen und Vertreter der Husumer Volksbank eG stimmten auf der Versammlung am 27.06.2017 für den Zusammenschluss beider Banken.

Erschienene Presseberichte

22.11.2017 // VR-Bank Westküste – digitales Geldinstitut mit regionaler Identität

22.11.2017, Husumer Nachrichten

VR-Bank Westküste – digitales Geldinstitut mit regionaler Identität

Husum „Die neue VR-Bank Westküste ist gut gestartet", konstatiert Vorstandsmitglied Udo Kempter zufrieden. Nahezu 100 Prozent der Vertreter von Husumer Volksbank und Raiffeisenbank Heide hatten auf den entsprechenden Versammlungen im Juni ihre Zustimmung zur Fusion der zwei Institute gegeben. Und am 2. Oktober sind die beiden Häuser in der neuen Bank aufgegangen. Jetzt legte der Vorstand einen ersten Erfahrungsbericht vor.

„Die neue Bank organisatorisch voll aufzustellen, wird etwa 18 Monate dauern", erläutert Vorstandschef Eckhard Rave, der diesen Posten schon in der Husumer Volksbank inne hatte. Und betont: „Das war keine Übernahme, sondern ein Zusammengehen – wir sind jetzt ein Haus mit zwei Standorten." Wobei der Hauptstandort Husum ist – hier arbeiten rund 210 der insgesamt 331 Mitarbeiter. Alle hätten bei der Fusion „voll mitgezogen", so Rave weiter. „Sonst hätte es auch nicht geklappt." Wobei es auch die ganz klare Ansage gegeben hätte, dass auf betriebsbedingte Kündigungen im Rahmen der Fusion verzichtet würde. „Ein Personalabbau findet nur im Rahmen natürlicher Fluktuation statt", ergänzt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Bent Nicolaisen, der zuvor im Vorstand der Raiffeisenbank Heide war. Auf diese Weise hätten beide Institute in den vergangenen drei Jahren ihre Belegschaft um jährlich fünf Prozent verringert. Eine Zielgröße für die endgültige Zahl der Mitarbeiter gebe es noch nicht, so Nicolaisen weiter. Tatsächlich hätte die Fusion aber sogar Vorteile für die Belegschaft: „Talenten bietet ein größeres Haus auch entsprechend mehr Optionen zur Weiterentwicklung."

Das neue Institut werde „eine digitale Bank werden und eine regionale bleiben", verspricht Rave. „Die Digitalisierung hat in den vergangenen Jahren enorm Fahrt aufgenommen. Insbesondere die jüngeren Leute machen fast alles über ihr Smartphone, darauf müssen wir uns einstellen." Auf einen Filial-Kontakt kämen heute 500 Digital-Kontakte von Kunden. Dennoch seien adäquate Räumlichkeiten in Husum und Heide wichtig. „Spezielle Angelegenheiten wie die Beratung bei einer Bau- oder Firmenfinanzierung können wir nicht über digitale Medien machen, da ist weiterhin das persönliche Gespräch notwendig."

Eine Kundenbindung erfolge ebenfalls über den neuen Namen: „Die Marke ,Westküste' ist Kitt und Treibstoff zugleich für die Zusammenführung", erläutert Nicolaisen. „Denn regionale Identität zieht auch im digitalen Zeitalter." Der Begriff „Westküste" sei schließlich das Synonym für eine ganze Wirtschaftsregion. Mehr als 32 000 Mitglieder und 65 000 Kunden habe die neue Genossenschaftsbank in dieser Region insgesamt. „Auch von deren Seite und von den Verbänden haben wir Zuspruch für die Fusion bekommen – das bestätigt uns natürlich", sagt Rave erfreut. Und der Schritt sei ja auch prinzipiell logisch gewesen: „Verbände und Politik denken ebenfalls in Wirtschaftsregionen."

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08.07.2017 // Bankenfusion vorbildlich – Zum Bericht über die Fusion von Raiba Heide und Volksbank Husum vom 1. Juli

08.07.2017, Dithmarscher Landeszeitung

Bankenfusion vorbildlich – Zum Bericht über die Fusion von Raiba Heide und Volksbank Husum vom 1. Juli

Herzlichen Glückwunsch an die Raiffeisenbank Heide und die Husumer Volksbank zu der zukunftsorientierten Fusion zur VR Bank Westküste eG Heide-Husum. Endlich haben die Dithmarscher ihr Herz über die Eider geworfen, um ein gemeinsames Werk mit den Nachbarn zu gestalten und zu leben. Man kann sich nur wünschen, dass dieses Leuchtturmprojekt ein erster Schritt hin zu einer Kreisfusion mit Nordfriesland ist. Im Gespräch mit einem Landespolitiker habe ich erfahren, dass das Thema keineswegs vom Tisch ist. Dithmarschen ist das Land, wo die aufrechten, klaren und ehrlichen Menschen wohnen, wo man aber leider allzu oft das Beharren über die Innovation stellt. So hat man es nicht gewagt, der Kreistag hat es abgelehnt, mit der Konzentration des Berufsbildungszentrums an einem Ort, in Heide, einen Leuchtturm des Geistes zu errichten, vörbi is vörbi. Darüber hinaus haben leider noch immer allzu viele in unserem Kreis Bedenken bezüglich einer Kreisfusion. Vielleicht wollte Klaus Groth als Visionär mit seinem Gedicht „Lütt Matten de Hoos" seine Landsleute vor einer Kreisfusion warnen, damit sie nicht über den Tisch gezogen würden oder gar „verspeist", wie der kleine Hase Martin, der dem Fuchs so vertrauensvoll die Pfote zum Tanze gereicht hatte. Man hört Klagen, die Westküste würde von der Landespolitik abgehängt, aber Dithmarschen hängt sich auch selbst ab, wenn es so bleiben will, wie es ist: Es droht weiter wirtschaftlich zu verarmen. Leider hört man in Dithmarschen zuweilen den alten Schnack: „Und sie gingen über die Eider und erschlugen derer sieben." Ein Dithmarschen-Missionar der Jetztzeit, der die Dithmarscher versteht und schätzt, aber nicht alles gutheißen kann, was sie so tun, würde ausrufen: Aber nein, aber nein, es muss heißen: „Und sie gingen über die Eider und sprachen mit derer sieben".

Dr. Udo Hennighausen, Hamburg

08.07.2017 // Volksbank Husum: Fusion mit der Volksbank Heide – „Wir bauen eine neue Bank“

08.07.2017, Wochenschau Nordfriesland

Volksbank Husum: Fusion mit der Volksbank Heide – „Wir bauen eine neue Bank“

"Beide Banken sind gesund und stehen gut da", war eine der wichtigen Botschaften, die Vorstand und Aufsichtsratsspitzen der Husumer Volksbank sowie der Raiffeisenbank Heide auf einer Pressekonferenz verkündeten. Warum sich zwei florierende Unternehmen zusammenschließen, wurde im weiteren Verlauf der Veranstaltung aufgezeigt. Bei ihrem Vorgehen können sich die Vorstände auf eine breite Mehrheit der Gesellschaftervertretungen stützen. 100% in Heide und 98,7% der Vertreterinnen in Husum statteten die Handelnden mit einem eindeutigen Auftrag aus. Die beiden Vorstandsvorsitzenden, Eckhard Rave (Husum) und Bent Nicolaisen (Heide), erläuterten die Situation und das weitere Vorgehen. Beide waren sich einig, dass die Bedingungen auf dem Bankenmarkt für alle schwieriger werden. Minuszinspolitik, Regulatorik durch EZB, die demografische Entwicklung und der Ertragsrückstand im Kerngeschäft waren einige der angesprochenen Punkte. „Das zwingt alle Banken zum Handeln", erklärte Eckard Rave. Um vernünftig arbeiten zu können, müsse im Kerngeschäft ein Plus gemacht werden und die Kapitalquote solle über 14% liegen, ergänzte Bent Nicolaisen.

Langfristige Partnerschaft

Um langfristig die Handlungsfähigkeit zu sichern, habe man sich nach Partnern umgeschaut. Heraus gekommen ist nun eine Zusammenarbeit über die doch so wichtige Eidergrenze hinweg. „Das könnte daran liegen, dass in Husum ein Dithmarscher und in Heide ein Nordfriese Chef ist", schmunzelten die beiden. Tatsächlich aber ergänzen sich die beiden Geschäftsmodelle optimal. Beide Banken haben Schwerpunkte im Bereich der regenerativen Energie, im Tourismus sowie der Landwirtschaft und bei Immobilienfinanzierung. Henning Göttsch, Aufsichtsratsvorsitzender in Husum, ergänzte: „Es ist für alle Banken nicht die Frage ob man kooperiert, sondern wie und mit wem."

Fusion der richtige Schritt

Alle Anwesenden waren sich einig, dass mit der Fusion zur neuen VR Bank Westküste, Husum-Heide, der richtige Schritt getan wurde. Für die Beschäftigten gibt es zudem die Garantie, dass keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen werden. Im Gegenteil erwarten die Verantwortlichen, dass interessante Ausbildungs- und Arbeitsplätze in der Region zur Verfügung gestellt werden können. Für die Kunden der Husumer Volksbank ändert sich – außer dem neuen Namen ihrer Bank – nichts. Unsere südlichen Nachbarn dagegen werden sich in naher Zukunft neue Konto- und IBAN-Nummern merken müssen. (epu)

05.07.2017 // VR Bank Westküste setzt Segel

05.07.2017, Palette NF

VR Bank Westküste setzt Segel

(hk) – Anstatt bei rauer See im Hafen auf besseres Wetter zu hoffen, haben die Eigentümer der Husumer Volksbank eG und der Raiffeisenbank eG, Heide, nahezu einstimmig beschlossen, gemeinsam ein größeres Schiff zu bauen, um künftig auch widrigen Witterungsbedingungen zu trotzen. „Wir beweisen damit Mut und hoffen, mit der kreisübergreifenden VR Bank Westküste eG ein Leuchtturmprojekt zu sein", erklärte der Vorstandsvorsitzende Eckhard Rave. Beide Banken seien gut aufgestellt, verdienten im Kerngeschäft Geld und könnten sehr gute Betriebsergebnisse vorweisen. Aber die Herausforderungen durch externe Veränderungstreiber wie anhaltender Minuszins, zunehmende Regulatorik, demografische Entwicklung und Wertewandel könnten gemeinsam noch besser bewältigt werden. „Von einer starken Bank vor Ort, davon profitiert auch die Region", ist sich Rave sicher, dass Synergieeffekte die Leistungsfähigkeit und das Know-how vergrößern. Sowohl Heide als auch Husum bleiben Verwaltungssitze. Während in Dithmarschen ein modernes Filialnetz bereits umgesetzt ist, laufen die Planungen für das südliche Nordfriesland noch. Fest stünden, so Rave, St. Peter-Ording, Mildstedt und Viöl als Präsenzfilialen, ob es für das östliche Eiderstedt eine in Garding oder Tönning oder vielleicht doch in beiden Orten eine gebe, werde noch beraten. Und für Pellworm solle eine Insellösung gefunden werden. Für die Kunden bedeute die Fusion zu einer Bilanzsumme von 1,34 Milliarden Euro ein höheres Kreditpotential sowie bessere persönliche Ansprachen und digitale Angebote, machte Heides Vorstand Bent Nicolaisen deutlich. Und für die 331 Mitarbeiter und Auszubildende sei ein großer Arbeitgeber attraktiv, biete er doch ein breiteres Job-Portfolio, weitere Spezialisierungs- und gute Karrierechancen. „Das passt", betonte Husums Aufsichtsratsvorsitzender Henning Göttsch die kulturelle Übereinstimmung und regionale Verbundenheit beider Partner. Und sein Heider Pendant, Kayen Witthohn, erklärte, dass – worauf der Name schon hindeutet – die Tür für weitere Partner offen stehe. Hinsichtlich IBAN und BIC ändert sich für die Nordfriesen nichts.

02.07.2017 // Funkkurs Westküste – Raiffeisenbank Heide und Husumer Volksbank verschmelzen

02.07.2017, Dithmarscher Landeszeitung

Funkkurs Westküste – Raiffeisenbank Heide und Husumer Volksbank verschmelzen

Von Jörg Lotze

Heide – Ein Leuchtturmprojekt für die Westküste – so bezeichnen die Spitzen der Raiffeisenbank Heide sowie der Husumer Volksbank die Entscheidung, ab sofort einen gemeinsamen Weg zu gehen. Rückwirkend zum 1. Januar 2017 verschmelzen beide genossenschaftlichen Geldinstitute zur VR Bank Westküste eG Heide-Husum. Für die Fusion haben sich vor wenigen Tagen die jeweiligen Vertreterversammlungen entschieden. „In Heide mit einer 100-prozentigen Zustimmung, in Husum mit einer Mehrheit von 98,7 Prozent der Stimmen. Ein starkes Gefühl, dass unsere Kunden als Eigentümer der Bank auch in diesem Punkt hinter uns stehen", freut sich Eckhard Rave. Der bisherige Vorstand der Husumer Volksbank, der gemeinsam mit seinem nordfriesischen Kollegen Udo Kempter sowie den Raiffeisenbank-Kollegen Bent Nicolaisen und Andro Voß nunmehr den neuen vierköpfigen Vorstand der VR Bank Westküste Heide-Husum bildet, bezeichnet die deutlichen Abstimmungsergebnisse als „richtungsweisende Entscheidungen für die Region". Bei keinem der beiden genossenschaftlichen Institute hätte die wirtschaftliche Situation eine Fusion erforderlich gemacht. Die Verschmelzung zur größeren Bank bringe im schwieriger werdenden Finanzgewerbe jedoch klare Vorteile, wie Bent Nicolaisen sagt: „Durch die Fusion aus der Stärke heraus sowie die Bündelung unserer Kräfte werden wir diese und weitere Herausforderungen meistern, damit wir auch künftig im Wettbewerb für die Mitglieder und Kunden agieren können." Nach landesweiten Gesprächen mit anderen Genossenschaftsbanken haben sich zwischen Husum und Heide die meisten Übereinstimmungen ergeben. Mit anderen möglichen Partnern – in Nordfriesland wäre das beispielsweise die VR Bank Niebüll und in Heide die DithmarscherVolks- und Raiffeisenbank gewesen hätte man nicht ansatzweise einen solch großen gemeinsamen Nenner hinbekommen, sagt Eckhard Rave: „Wir treten nun gestärkt für unsere Region an – Funkkurs Westküste sozusagen."

Synergieeffekte bedeuten jedoch keine betriebsbedingten Kündigungen. „Bis Ende September 2019 ist das garantiert. Und anschließend soll es vor allem bei normaler Fluktuation neue Entscheidungen zur Gesamtmitarbeiterzahl geben. „Da schauen wir dann schon im Einzelfall, welche Stelle unbedingt wieder besetzt werden muss und wo etwas möglicherweise anders organisiert werden kann", so Nicolaisen. Die übernehmende Bank ist in diesem Fall die Husumer. „Das hat vor allem steuerliche Gründe", erläutert Rave.

Beide Hauptstandorte Heide und Husum bleiben künftig Sitz des Vorstands. Auch am Filialnetz wird sich fusionsbedingt nichts ändern, in Dithmarschen bleibt es bei der Hauptstelle in Heide sowie den Niederlassungen in Albersdorf, Nordhastedt, Tellingstedt, Pahlen und Hennstedt. Auch die Ansprechpartner werden fast alle dieselben bleiben. Gewöhnen müssen sich die bisherigen Raiffeisenbank Heide-Kunden jedoch mittelfristig an eine neue BIC- sowie IBANNummer, die sich zwingend aus der Fusion ergibt.

Die neue Bank

Die neue VR Bank Westküste eG hat 32 181 Mitglieder, 305 Vertreter, 16 Aufsichtsräte sowie vier Vorstände. 331 Mitarbeiter stehen auf der Gehaltsliste (Heide bisher 115, Husum bisher 216). Auszubildende davon sind 33 (15 und 18). Vorstände sind Eckhard Rave (Vorstandsvorsitzender), Bent Nicolaisen (stellvertretender Vorsitzender), Udo Kempter und Andro Voß.

Aufsichtsratsvorsitzender ist Henning Göttsch, stellvertretende Vorsitzende Kayen Witthohn. Zum Geschäftsguthaben von 16,8 Millionen Euro steuern die Heider 8,5 und die Husumer 8,4 Millionen bei. Die Bilanzsummen von 431 Millionen Euro (Heide) sowie 909 Millionen Euro (Husum) ergeben die gemeinsame von 1340 Millionen Euro. Das neue Eigenkapital von 138,6 Millionen Euro bildet sich aus den 47,2 Millionen Euro aus Heide sowie den 91,4 Millionen aus Husum.

01.07.2017 // Husumer Volksbank fusioniert mit Raiffeisenbank Heide

01.07.2017, Husumer Nachrichten

Husumer Volksbank fusioniert mit Raiffeisenbank Heide

Die Husumer Volksbank und die Raiffeisenbank Heide fusionieren. Das haben die Vertreter der beiden Banken in den beiden Kreisstädten Anfang dieser Woche beschlossen. Die künftige VR Bank Westküste soll im Oktober dieses Jahres ins Genossenschaftsregister eingetragen werden.

Auf einer Pressekonferenz erklärten die Vorstandsmitglieder gestern, warum sie sich zu diesem Schritt entschlossen haben. Angesichts der „nicht ganz einfachen Zeiten" im Bankenwesen, des Drucks durch die Bankenaufsicht, des Niedrigzinses und der Herausforderungen durch die Digitalisierung stünden derzeit alle Banken vor der Frage, wie sie sich sicher für die Zukunft aufstellen. Nach verschiedenen Sondierungsgesprächen in der Region hätten sich mit der Husumer Volksbank und der Raiffeisenbank Heide zwei Geldinstitute gefunden, die nicht nur ähnliche Zukunftsvorstellungen hätten, sondern auch durch die räumliche Nähe gut zusammenpassen würden.

Beide Banken seien gut aufgestellt, durch die Fusion würden sich aber die finanziellen Möglichkeiten der beiden Häuser noch erhöhen. Man verstehe den Entschluss als „Leuchtturmprojekt", erklärte Kayen Witthohn von der Raiffeisenbank Heide. Für Fusionsgespräche mit weiteren Interessenten stünden die Türen offen.

Welche praktischen Folgen hat die Verschmelzung für die Kunden der beiden Banken? Die nordfriesischen Kunden dürfen ihre bisherigen EC-Karten behalten, die Dithmarscher werden im kommenden Jahr wohl neue bekommen. Welche Filialen es künftig in Nordfriesland geben wird, steht allerdings noch nicht endgültig fest: Klar ist, dass Husum, Viöl, Mildstedt und St. Peter-Ording bestehen bleiben und es eine „Insellösung für Pellworm" geben wird, so der Vorstandsvorsitzende Eckhard Rave. Noch nicht entschieden ist, ob es eine Filiale in Garding, in Tönning oder in beiden Orten geben soll.

Betriebsbedingte Kündigungen schließt der Vorstand aus. Durch die Fusion erhoffe man sich vielmehr, auch beim Nachwuchs als attraktiver Ausbildungsort gesehen zu werden.

29.06.2017 // Fusion ist beschlossen

29.06.2017, Dithmarscher Landeszeitung

Fusion ist beschlossen

Heide (gro) Der Weg für die Fusion der Husumer Volksbank und der Raiffeisenbank Heide ist frei. Die Vertreterversammlungen beider Genossenschaftsbanken stimmten der Verschmelzung zu, teilten die Banken gestern in einer gemeinsamen Erklärung mit. Nachdem die Vertreter der Raiffeisenbank Heide am Montag dieser Woche den Beschluss zur Fusion fassten, votierte die Vertreterversammlung der Husumer Volksbank Dienstagabend ebenfalls für den Zusammenschluss beider Banken. Firmieren werden die Häuser künftig als VR Bank Westküste eG, Heide-Husum. Die Verwaltungssitze beider Banken werden künftig in Husum und Heide sein, wobei der juristische Hauptsitz in Husum ist. Die Gründe des Zusammenschlusses liegen in erster Linie in den aufgrund der zunehmenden Bankenregulierung steigenden Kosten sowie der anhaltendenden Niedrigzinsphase, die die künftige Ertragslage belasten. „Durch die Bündelung der Kräfte werden wir diese und weitere Herausforderungen meistern, damit wir auch künftig im Wettbewerb für die Mitglieder und Kunden agieren können", so Bent Nicolaisen, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Heide.

22.03.2017 // Wir rücken zusammen

22.03.2017, Heider Anzeiger

Wir rücken zusammen

Die Raiffeisenbank Heide strebt eine engere Verzahnung, bis hin zur Verschmelzung mit der Volksbank Husum an.

Heide (rt) Trotz jahrelanger Niedrigzinsphase und immer schwerer zu findenden guten Anlageformen hat die Raiffeisenbank Heide wieder ein positives Jahr hinter sich. Wachsende Mitgliedszahlen, wachsende Einlagen, wachsendes betreutes Kundenwertvolumen und wachsendes Kreditvolumen sprechen für sich.

Bent Nicolaisen, Vorstand der Bank betont: "Wir haben eine klare Wachstumsstrategie, damit wir das Zinsniveau und die fallenden Margen kompensieren können." Nicolaisen und Vorstandskollege Andro Voß sind sich einig: "Wir glauben, dass es mittelfristig keine Zinssteigerung geben wird." Daher sei nur Wachstum eine wesentliche Option.

Bei den herrschenden "Minuszinsen", steigenden Kosten und dem wachsenden Regelwerk hat sich die Raiffeisenbank Heide nun entschlossen, enger mit der Husumer Volksbank zusammen zu arbeiten. Um sich den herrschenden Herausforderungen zu stellen und sich für die Zukunft zu wappnen soll diese Zusammenarbeit bis zur tatsächlichen Zusammenschließung der beiden Häuser gehen. Die Vision, die Bent Nicolaisen dabei vorschwebt, ist nur eine große Genossenschaftsbank für die Menschen an der Westküste.

Mit einem Blick auf die Landkarte wird deutlich, dass es in Schleswig-Holstein rund 15 große, kleine und kleinere Genossenschaftsbanken gibt, deren Geschäftsgebiete sich teilweise überlagern. Ein Zusammenschluss hier an der Westküste würde Synergien erzeugen und die Leistungsfähigkeit steigern. "Beide Banken sind stark, gesund und stehen gut da", erklärt Voß.

Etliche Kooperationen zum Beispiel im Immobilienmarkt bestehen zwischen den beiden Bankhäusern schon. Die Vision sei aber, dass man gemeinsam etwas Neues bauen wolle, bis zur Verschmelzung. "Es wird keine Übernahme sein, sondern etwas Neues entstehen",betont Nicolaisen. Er denkt dabei an eine Volks- und Raiffeisenbank Westküste. Sein Anspruch dabei: "Die Entscheidungsträger müssen jeweils in der Region bleiben." Dies sei eine der Stärken der Raiffeisenbank und solle auch die Stärke bleiben. Damit trägt er aber auch dem geänderten Nutzungsverhalten seiner Kunden Rechnung. Die Kundenkontakte in der Bank sinken ständig, dafür steigt der qualifizierte und intensive Beratungsbedarf.

Natürlich ist diese Entscheidung keine einsame Vorstandsentscheidung. Die Raiba Heide gehört schließlich den rund 11000 Mitglieder, die über ihre gewählten Vertreter an allen Entscheidungen involviert sind. So haben Aufsichtsrat und Vertreter bereitsgrünes Licht für diesen Schritt gegeben. So werden die Sondierungsgespräche mit den Husumern im kommenden Monat in eine weitere Runde gehen.

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